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MNFT tritt Partnerschaft im hochschulischen MINT-Bereich bei

Der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultätentag (MNFT) hat auf seiner Beiratssitzung Anfang Dezember beschlossen, der „Strategischen Partnerschaft zur Sicherung und Weiterentwicklung hoher Qualitätsstandards in der akademischen MINT-Bildung“ beizutreten, in deren Rahmen bereits die 4ING-Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und Informatik an Universitäten e.V., die Konferenz der Fachbereichstage sowie die Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik kooperieren.

Zentrales Ziel dieser Vereinbarung ist es, die langjährig praktizierte Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von fachlichen, den Ansprüchen von Wissenschaft und Berufspraxis gleichermaßen genügenden Anforderungen an die Entwicklung und Qualitätssicherung von Studienangeboten in den technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen (MINT-Bereich) auf eine verbindliche Grundlage zu stellen und zu intensivieren. Dabei stimmen alle Kooperationspartner überein, dass die von Absolventen eines Studienprogramms an Universitäten oder Fachhochschulen zu erwartenden Lernergebnisse und Kompetenzprofile (in den Bereichen Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen) im Zentrum dieser fachlichen Qualitätsanforderungen stehen. Die hohen Qualitätsstandards in den MINT Disziplinen und ihre nachgelagerte Anwendung bei der Durchführung externer Qualitätssicherung (Akkreditierungs- und Zertifizierungsverfahren) unterstützen dabei die (inter)-nationale Transparenz, gegenseitige Anerkennung von erworbenen Qualifikationen und damit die akademische und professionelle Mobilität von Studierenden und Absolventen.

Der MNFT ist die Vertretung aller mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten / Fachbereiche mit den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Pharmazie und Physik an staatlichen deutschen Universitäten. Der MNFT ging 1968 als eigenständiger Fakultätentag aus dem 1950 gegründeten Fakultätentag der Philosophischen und Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten hervor; ihm gehören zur Zeit Fakultäten und Fachbereiche aus über 40 Universitäten an.

Die vorliegende Strategische Partnerschaft ist grundsätzlich offen für die Teilnahme von und den Austausch mit Interessenträgern aus Wissenschaft und Lehre, aus der Studierendenschaft, aus der Berufspraxis, aus Politik und Gesellschaft sowie aus dem Akkreditierungssystem.

Memorandum of Unterstanding

(Quelle)

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