Angebotene Siegel

Das Zertifikat: ASIIN-Siegel für Module und Lehrgänge in der Weiterbildung

Mit einem ASIIN-Siegel für Module und Lehrgänge in der Weiterbildung wird unabhängig bestätigt,

  • dass in einem Modul bzw. Lehrgang die vom Anbieter angestrebten Ziele und Lernergebnisse mit Hilfe der vorgehaltenen Inhalte, Ressourcen und Strukturen und damit das angestrebte Kompetenzprofil erreicht werden können;
  • auf welcher Niveaustufe des nationalen oder europäischen Qualifikationsrahmens diese Kompetenzen eingeordnet werden können.

Das Zertifikat kann von allen Arten von Bildungseinrichtungen beantragt werden, die (Weiter-)Bildungsprogramme mit Bezug zur Informatik, zu den Technik- und Naturwissenschaften sowie zur Betriebswirtschaftslehre anbieten. Für Hochschulen bietet es eine ergänzende externe Qualitätsprüfung für ihre neben den klassischen Studiengängen liegenden Angebote.

Zusätzlich zur Überprüfung der Vergabe des Qualitätszertifikats kann im Verfahren der Vergleich mit einer externen Referenzquelle erfolgen, z. B. dem Europäischen Qualifikationsrahmen oder ggf. einem nationalen Qualifikationsrahmen aber auch mit berufsständischen Vorgaben. Diese Zusatzprüfung muss gemeinsam mit dem Qualitätszertifikat der ASIIN beantragt werden. Die maßgebliche Referenzquelle wird im Zuge des Vertragsschlusses festgelegt.

Das hier beschriebene Zertifikat der ASIIN bezieht sich auf:

  • einen Lehrgang, d.h. ein Bildungsangebot bestehend aus mehreren Unterrichtseinheiten / Modulen, das nicht zu einem akademischen Abschluss im Sinne des Europäischen Qualifikationsrahmens der Stufen sechs und sieben (Bachelor-, Master- oder Diplomstudiengang) führt oder
  • einzelne voneinander unabhängige Module oder Modulgruppen. Diese können auch Teil eines Lehrgangs oder anderer Bildungsangebote (z. B. auch eines Studiengangs) sein, werden aber als einzelnes Modul der externen Qualitätsprüfung unterzogen.

Derartige  Module und Lehrgänge, für die ein ASIIN-Zertifikat erworben werden kann, finden sich auf drei Ebenen:

Module und Lehrgänge an der Schnittstelle zum Bachelorniveau

Hierbei handelt es sich um Qualifikationen, die beispielsweise im Rahmen einer beruflichen Ausbildung erworben werden. Sofern die Zugangsvoraussetzungen für die Aufnahme eines Bachelorstudiums gegeben sind, können Hochschulen die erworbenen Kompetenzen auf ein sich anschließendes Bachelorstudium anrechnen.

Module und Lehrgänge an der Schnittstelle zum Master

Berufstätige, die bereits einen ersten Studienabschluss vorweisen, nutzen Weiterbildungsangebote zur Vertiefung in einem speziellen Fachgebiet oder ergänzend in einem fachfremden Gebiet. Hochschulen haben die Möglichkeit, derartig erworbene Kompetenzen anschließend auf ein Masterstudium an zu rechnen.

Module und Lehrgänge für post-sekundäre Studien

Über Masterstudiengänge hinausgehend werden Weiterbildungen von Berufstätigen in Anspruch genommen, die bereits einen Studienabschluss auf Masterniveau halten. Ergänzend erworbene Kompetenzen in Modulen oder Lehrgängen können von verschiedenen Trägern auf weitere Angebote lebenslangen Lernens angerechnet werden.