Verband der Chemischen Industrie e.V.

Der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sowie deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden sowie anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Sitz des VCI ist Frankfurt am Main.

Die deutsche Chemieindustrie ist in Europa die Nummer eins und weltweit die Nummer vier. Gut ein Viertel des europäischen Chemieumsatzes und fast jeder vierte europäische Chemiearbeitsplatz entfallen auf deutsche Unternehmen. In Deutschland ist die Chemie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Die Branche setzte 2018 über 204 Milliarden Euro um und beschäftigte etwa 462.000 Mitarbeiter. Von diesen war knapp jeder zehnte in Forschung und Entwicklung tätig.

Der Verband unterhält eine Verbindungsstelle zu Parlament und Regierung in Berlin und ein Verbindungsbüro in Brüssel. In den Regionen sind acht VCI-Landesverbände aktiv. Ein großer Teil der Mitgliedsunternehmen hat sich außerdem in insgesamt 27 Fachverbänden und Fachvereinigungen organisiert. Der VCI spricht sich für die Internationalisierung der Hochschulbildung in Deutschland aus. Hierbei ist die Qualitätssicherung der Bachelor- und Masterstudiengänge für die Chemie- und Pharmaunternehmen von besonderem Interesse.

Die Qualitätssicherung erfordert sachgerechte und aussagefähige Programm- beziehungsweise Systemakkreditierungen durch fachlich ausgewiesene und unabhängige Akkreditierungsagenturen, in denen auch erfahrene Berufspraktiker aus der Industrie als Gutachter mitwirken. Aus diesem Grund ist der VCI Mitglied der ASIIN.

www.vci.de