Wir leisten einen Beitrag für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
Der MINT-Frühjahrsreport 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. macht deutlich: Der Fachkräftemangel bleibt – trotz konjunktureller Schwankungen – eine Belastung für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Derzeit fehlen über 130.000 MINT-Fachkräfte; die demografische Entwicklung dürfte die Lücke auf lange Sicht weiter vergrößern. Zugleich steigt der Bedarf an MINT-Expertise, weil Unternehmen und öffentliche Hand Transformationen – von Digitalisierung und Dekarbonisierung bis hin zu resilienteren Lieferketten – bewältigen müssen und geopolitische Verschiebungen die Anforderungen an Technologie- und Sicherheitskompetenz erhöhen.
Als Akkreditierungsagentur mit Schwerpunkt auf MINT, Medizin und Wirtschaft leistet ASIIN einen Beitrag zur Qualitätssicherung von Hochschul- und höherqualifizierender beruflicher Bildung, national und international. Unsere Arbeit stützt sich auf eine breite Allianz aus Hochschulen, Fakultäten- und Fachbereichstagen, technisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften, berufsständischen Organisationen sowie Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. In diesem Netzwerk werden international anschlussfähige Qualitätsstandards entwickelt und fortgeschrieben – mit einem klaren Blick auf die Anforderungen der Berufspraxis.
Akkreditierung ist mehr als eine formale Prüfung von Bildungsangeboten. Sie schafft Transparenz, Vergleichbarkeit und Anschlussfähigkeit – Kriterien, die bei der Gewinnung von Fachkräften eine Schlüsselrolle spielen. Sie stärken das Vertrauen, fördern die Mobilität und verbessern die berufliche Integration.
Der IW-Report weist darauf hin, dass Zuwanderung die MINT-Lücke verkleinern hilft. Dennoch sieht das IW bei der Zielgruppe internationaler Fachkräfte noch ungenutztes Potential, ebenso wie bei Frauen und älteren Beschäftigten. Für Letztere wird die Möglichkeit zur Weiterbildung („Reskilling“) als eine zentrale Handlungsempfehlung genannt. Genau an dieser Stelle unterstützen wir mit unserer Zertifizierungserfahrung die Entwicklung zukunftsfähiger Weiterbildungsangebote und fördern Strukturen, die Lerninhalte, Qualifikationsprofile und Arbeitsmarktbedarfe verlässlich miteinander verbinden.
Für eine konsequente Stärkung der MINT-Kompetenzen ist jedoch der Blick auf die gesamte Bildungskette entscheidend: Sie beginnt mit der Frühförderung im Kleinkindalter, wird mit der schulischen Bildung fortgeführt und erstreckt sich auf die berufliche und akademische Qualifizierung.
Als Partner der Qualitätssicherung und als internationale Plattform für zertifizierte Qualität in MINT leisten wir mit unseren Experten einen Beitrag – damit der Standort Deutschland die Kompetenzen hervorbringt und anzieht, die er für Innovation und Wohlstand braucht.
Die Studie ist verfügbar unter „Studien“ auf www.iwkoeln.de:
Anger, Christina / Betz, Julia / Geis-Thöne, Wido / Plünnecke, Axel, 2026, MINT-Frühjahrsreport 2026: Arbeitsmarktbericht. Beschäftigungsperspektiven in MINT, Gutachten für BDA, Gesamtmetall und MINT Zukunft schaffen, Köln